Praxisintegrierte Ausbildung (PiA) Bachelor Professional im Sozialwesen

Bewerbungen für einen Schulplatz zum Schuljahr 2022/23 sind seit dem 01. September möglich. Bei Interesse gerne auch an den Bildungsgangverantwortlichen wenden.

Bewerben Sie sich ab dem 01. August auch für einen dreijährigen Ausbildungsplatz bei den Trägern der Einrichtungen.

Kurzbeschreibung

Sie streben eine Umschulung an, möchten nach einer Familienphase zurück ins Berufsleben, haben während eines Praktikums oder sozialem Jahr Interesse für den Beruf des Erziehers/der Erzieherin gefunden, haben (Fach-) Abitur oder eine abgeschlossene Ausbildung - wir beraten Sie gerne, bei uns sind Sie herzlich willkommen.

Gerne informieren und beraten wir Sie z.B.  jeden Dienstag persönlich von 14:45 - 16:00 Uhr im Gebäude 4, Etage 3, Raum 436. Aufgrund von COVID-19 ist dafür eine vorherige E-Mail-Anmeldung beim Bildungsgangveranwortlichen erforderlich. Es können auch alternative Beratungstermine, auch telefonische, vereinbart werden.

Reinhold Hopp (Bildungsgangverantwortlicher für die praxisintegrierte Ausbildung - PiA)
rhopp@berufskolleg-olsberg.de

   0291 94-5200 (Schulbüro)


Der Unterschied zwischen der praxisintegrierten Ausbildung (PiA) und der konsekutiven 2 + 1 Form liegt im Wesentlichen in der unterschiedlichen Organisation von Unterricht und Praxis. Beiden Ausbildungsformen gemeinsam ist, dass die Ausbildung drei Jahre dauert, die gleichen Inhalte vermittelt werden und zu demselben Abschluss führen, nur der Weg dorthin unterschiedlich verläuft. Ab dem Schuljahr 2020/21 bekommen Sie den "Bachelor Professional im Sozialwesen".

In der Organisationsform PiA schließen Sie als Besonderheit für die Dauer von drei Jahren einen Ausbildungsvertrag* mit einem privaten Träger (z.B. Elternverein, Betriebskiga ...), freiem (z.B. Arbeiterwohlfahrt, Rote-Kreuz ...), kirchlichen (Caritas Kita gGmbH oder ev. Kirchenkreisamt) oder öffentlichen (Gemeinde/Stadt) Kinder-/Jugendhilfeträger (mtl. Ausbildungsvergütung 900 -1.400 Euro) und mit uns einen Schulvertrag ab.

Die fachtheoretischen und fachpraktischen Ausbildungsanteile sind in der PiA so verteilt, dass Sie in der Unter-, Mittel- und Oberstufe an zwei Tagen je Woche (15,5 Std.) zum Unterricht in die Schule kommen (nicht in den Ferien), und zwei Stunden/Woche in einer sogenannte Selbstlernphase (SLP) im häuslichen Umfeld mit schulischen Aufgaben befasst sind.
An den verbleibenden Tagen der Woche (19,5 Std./Woche) werden Sie in der Einrichtung des Kinder-/Jugendhilfeträgers im Dienstplan eingeplant, zwei weitere Stunden in der Woche sind für Anleiter*innengespräche, Dokumentationen, Fortbildung in den Räumen der Einrichtung vorgesehen.

In den 40 Schulwochen sind zwei Mal (Mo.-Sa.) besondere Schwerpunkte, auch mit ein- und mehrtägige Studienfahrten, vorgesehen.

Pro Jahr haben Sie 29-31 Tage Urlaub, den Sie außerhalb der Schultage nehmen können.

Innerhalb Ihrer dreijährigen Ausbildung wechseln Sie einmal für 30 Tage unter Weiterbezug Ihrer Ausbildungsvergütung in ein anderes Arbeitsfeld, z.B. aus einer Erziehungshilfeeinrichtung zu einer Kindertageseinrichtung, um zusätzliche Erfahrungen zu sammeln.

PiA
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(*= keine duale Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz)

Aufnahmevoraussetzungen

Die Aufnahmevoraussetzungen können durch unterschiedliche Bildungswege erfüllt sein:

  • Durch die Allgemeine Hochschulreife oder eine nicht einschlägige Berufsausbildung (incl. FOR) plus sechs Wochen Praktikum in Vollzeit oder 480 Stunden in Teilzeit oder ein Freiwilliges Soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst in einer "für den Bildungsgang geeigneten Einrichtung", wie z.B. in einer Kindertagesstätte. Oder ...
  • Durch das Fachabitur (FHR) im Sozial- und Gesundheitswesen: Erwerb in der Fachoberschule (Klassen 11 und 12) oder in der Höheren Berufsfachschule (SGFH). Neben dem vollständigen Teil der schulischen FHR, z.B. auch gymnasiale Oberstufe, müssen alle erforderlichen, einschlägigen Praktika, die zur vollständigen Fachhochschulreife führen, erfüllt sein. Oder ...
  • Durch den Mittleren Schulabschluss (FOR) in Verbindung mit einer abgeschlossenen, mindestens zweijährigen Berufsausbildung in einem einschlägigen Bereich, z.B. als Kinderpfleger*in oder als Sozialassistent*in.

Sollte hier ein Schul- oder Berufsabschluss nicht aufgeführt sein oder Sie Fragen zur Anerkennung von Praxiserfahrungen/Praktika haben, setzen Sie sich bitte mit dem Bildungsgangveranwortlichen in Verbindung, weil es noch für bestimmte Lebenszusammenhänge Sonderregelungen gibt.

Bewerbung

1. Schritt: Wir arbeiten mit allen regionalen und überregionalen Kinder-/Jugendhilfeträgern und Einrichtungen zusammen.

Bewerben Sie sich zuerst bei einem Kinder- und Jugendhilfeträger für eine Stelle "Praxisintegrierte Ausbildung zur/zum Erzieher*in". Fügen Sie Ihrer Bewerbung unser Formular "Ausbildungsabsichtserklärung" mit Ihren Daten ausgefüllt bei. Eine Ausbildungsstelle ist Voraussetzung für die Aufnahme in die Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieher*in.

Bitte beachten Sie:

Ihre Bewerbung bei einem Kinder- und Jugendhilfeträger sollte so früh wie möglich erfolgen.

Für eine Bewerbung im Bereich Kindertageseinrichtungen und Offene Ganztagschule bestehen in der Regel Bewerbungsfristen. Informieren Sie sich deshalb unbedingt frühzeitig auf den Webseiten der Kita-Träger oder rufen Sie in den Einrichtungen an, häufiger sind Bewerbungen im Zeitraum August/September/Oktober erforderlich!

Für den "Heimbereich" können Sie sich häufig ganzjährig bewerben, rufen Sie in den Einrichtungen direkt an.


2. Schritt:
Im zweiten Schritt, geht auch zeitgleich, schicken Sie eine schriftliche Bewerbung an das Berufskolleg Olsberg, um das Interesse an einem Schulplatz zu bekunden. Sie können sich ganzjährig schriftlich bei uns bewerben. Setzen Sie sich aber möglichst vorab mit dem Bildungsgangverantwortlichen per Mail in Verbindung.

Wir sind offen und freuen uns auch über Bewerber*innen aus zum Hochsauerlandkreis angrenzenden Nachbarkreisen NRW´s und Hessen (Kreis Soest, Paderborn, Höxter, Märkischer Kreis, Olpe, Siegen-Wittgenstein, Waldeck-Frankenberg, Landkreis Kassel) und betreuen Sie möglichst auch in den Einrichtungen - sprechen Sie mit uns.

Der Kinder-/Jugendhilfeträger wird Ihnen das Formular "Ausbildungsabsichtserklärung" bei Anstellungsabsichten ausgefüllt aushändigen. Fügen Sie es Ihrer Bewerbung bei bzw. leiten Sie es bitte direkt nach Erhalt als Original an das Schulbüro weiter.

3. Schritt: Bewerben Sie sich zusätzlich online. Im Zeitraum 01. Februar bis 28. Februar ist das Online-Verfahren www.schueleranmeldung.de freigeschaltet.


Sollten Sie zeitlich erst nach dem online-Verfahren (Februar) auf den Gedanken gekommen sein, eine Ausbildung zur/zum Erzieher*in kurzfristig noch zum 01.08. beginnen zu wollen oder noch von einer anderen Schule zu uns zu wechseln, setzen Sie sich bitte zuerst direkt mit dem Bildungsgangverantwortlichen in Verbindung.

Spätestens zu Ausbildungsbeginn in der Einrichtung, 01. August, muss ein Ausbildungsvertrag mit dem Kinder- und Jugendhilfeträger in der Schule vorliegen, erst dann kommt der Schulvertrag zustande. Sofern noch freie Schulplätze in der konsekutiven Ausbildungsform vorhanden sind, können Sie auf Nachfrage evtl. noch dorthin wechseln. Sprechen Sie mit uns frühzeitig darüber.


Lernen Sie uns persönlich kennen. Vereinbaren Sie per Mail einen Telefon- oder vor Ort Gesprächstermin, wir beraten und informieren Sie umfassend und gerne, um Ihnen eine Entscheidung zu erleichtern und zügig Kontakte zu Kinder-/Jugendhilfeträgern zu bekommen.

Jährlich findet im November ein Berufsinformationstag in unserer Schule statt (BIT), eine gute Gelegenheit für persönliche Gespräche.

Die PiA-Plätze sind begehrt und begrenzt, bewerben Sie sich frühzeitig bei den Kinder- und Jugendhilfeträgern!

Formular Absichtserklärung (pdf)

Formular Absichtserklärung (als PC-Version).


Das Berufskolleg Olsberg  hat selbst keine und vermittelt auch keine Ausbildungsstellen in Kitas, Offenen Ganztagsschulen, Einrichtungen für Erziehungshilfe ... Wir können Ihnen bei Nachfrage aber mögliche Träger benennen.

Für eine Bewerbung benötigen wir von Ihnen folgende Unterlagen:

  • Bewerbungsanschreiben mit Angaben zur Ihrer Motivation, den Beruf erlernen zu wollen, sowie die Angabe der aktuellen Mail-Adresse und Telefon- bzw. Handynummer.
  • Tabellarischer Lebenslauf mit vollständigen Angaben zur bisherigen Schullaufbahn, Berufsabschluss, Praktika, Hobbys, Kinder-/Jugendarbeit, Vereinsarbeit, Musikinstrumente, EDV-Kenntnisse, ggfs. Tierpflege.
  • Zwei Passbilder, auf der Rückseite mit Namen versehen anheften.
  • Kopie des Zeugnisses über den Erwerb der FOR, FHR oder AHR.
  • Kopie des Berufsabschlusszeugnisses oder des Gesellenbriefes.
  • Die vom Kinder-/Jugendhilfeträger ausgefüllte Original-Ausbildungsabsichtserklärung bzw. den Vertrag reichen Sie uns bitte bei vorliegen umgehend nach/ein.

Ihre Bewerbung für einen schulischen Ausbildungsplatz kann nur bei Vollständigkeit der Unterlagen abschließend entschieden werden.

  • Schnellstmöglich sollten Sie ggf. den Nachweis über die erforderlichen und geleisteten Praxisstunden im einschlägigen Bereich (sechs Wochen Praktikum in Vollzeit oder 240 Stunden in Teilzeit) bzw. die Bescheinigung über das Freiwillige-Soziale-Jahr (FSJ) bzw. des Bundesfreiwilligendienstes (Bfd) mit Angabe der Tätigkeitsbereiche und eine fachliche Beurteilung nachreichen.

Am ersten Schultag ist von Ihnen ein "Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis" (gemäß §72a SGB VIII, kostenpflichtig beim Einwohnermeldeamt im Juli zu beantragen) beim Klassenlehrer abzugeben. Die erforderliche Bestätigung zur Beantragung beim zuständigen Einwohnermeldeamt wird Ihnen von uns mit den Unterlagen für die Aufnahmezusage versendet.

Der Schulvertrag erlangt erst nach Vorliegen aller Unterlagen und nach abschließender Prüfung Gültigkeit.

Berufsbild & Ausbildung

Das Berufsbild der Erzieherin/des Erziehers ist durch die Vielfalt der Einsatzbereiche geprägt und umfasst die Betreuung von Menschen aller Altersgruppen, die Aufgaben der Erziehung und Bildung von Kinder und Jugendlichen, die Gestaltung einer partizipativen Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Sorgeberechtigten sowie einer begleitenden Familienbildung, Kooperationen mit Netzwerkpartnern, zum Teil therapeutische Ko-Begleitung und Weiteres mehr.

Erzieherinnen und Erzieher sind nach den Lehrkräften die zahlenmäßig stärkste Berufsgruppe im Bildungs- und Sozialbereich – und der Bedarf steigt rasant weiter. Beste Berufsaussichten also für diejenigen, denen die professionelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Spaß macht.

Als Erzieher*in arbeiten Sie in einem anspruchsvollen und herausfordernden Beruf. Das erfordert eine hohe Qualität an professioneller Beziehungs- und Bildungsarbeit. Zuverlässigkeit, Umsicht, Kontaktfähigkeit und persönliches Engagement sowie die Bereitschaft, das eigene Verhalten zu überdenken und weiterzuentwickeln. An diesen zentralen Aspekten des Selbstverständnisses von Erzieher*innen  arbeiten wir mit Ihnen in Ihrer Ausbildung. Ihre Fähigkeiten entwickeln sich zu einer professionellen Haltung, die von den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen geprägt ist.

Arbeitsfelder sind unter anderem Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren, stationäre/ambulante Erziehungshilfeeinrichtungen, Offene Ganztagsschulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendfreizeitarbeit, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, z.B. Wohnheime für Menschen mit Behinderung oder Werkstätten, Psychiatrische Kliniken und Tagesgruppen, Jugendämter, Mutter-Kind-Kureinrichtungen, Sozialpädagogische Familienhilfe, Gefängnisse u.W.m.

Die Nachfrage an Erzieher*innen ist hoch und das wird noch längere Zeit so bleiben. Insgesamt erfuhr das Berufsbild Erzieher*in in den letzten Jahren eine gesellschaftliche und finanzielle Aufwertung und ist für Frauen und Männer gleichermaßen ein attraktiver Beruf. Berufsanfänger sind in der Regel für sechs Monate in der Entgeltgruppe S 8a, Stufe 1 TVöD eingestuft und werden dann in regelmäßigen Abständen höhergestuft.

Ziel unseres Unterrichtsangebotes ist es, auf der Grundlage Ihrer Erfahrungen und Praxiserlebnisse die Unterrichtsinhalte und Methoden so auszuwählen und zu gestalten, dass Sie im Unterricht und in der Praxis an Ihren Fragen orientiert selbstständig, eigenverantwortlich, teamorientiert und mit Freude Lernen und Arbeiten können. Wir begleiten und beraten Sie und Ihre(n) Praxisanleiter*in in den drei Jahren mit 9 Praxisbesuchen vor Ort in Ihren Einrichtungen und regelmäßig finden kollegiale Beratungen in der Schule statt. Schließlich wollen wir Sie auf die jetzige und zukünftige Praxis vorbereiten und die qualitative Veränderung und Weiterentwicklung mitbedenken, unterstützen und Impulse setzen.

Der Unterricht entspricht den aktuellen Lehrplänen des Landes NRW und den durch die Kultusministerkonferenz bundesweit festgelegten Kompetenzorientierungen. Häusliche Selbstlernphasen im Umfang mit bis zu 480 Stunden und die Durchführung eines eigenen Projektes gehören dazu.

Zusätzlich zu Ihrem Berufsabschluss „Staatlich anerkannte Erzieherin/Staatlich anerkannter Erzieher“ können Sie zusätzlich eine Zusatzqualifikation „Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter“ und/oder „Bewegung, Spiel und Sport für 6-12 Jährige“ erwerben. Auch ist der Erwerb der Fachhochschulreife möglich.

Praxisbeirat

Kosten / Förderung / Besonderheiten

Kosten

  • Als öffentliche Schule erheben wir selbstverständlich keinen monatlichen Schul- oder Fördergeldbeitrag.
  • Kosten entstehen Ihnen für Ihre persönlichen Lernmaterialien, Materialgeld, Kochgeld, Tagesfahrten oder mehrtägige Exkursionen, das erweiterte polizeiliche Führungzeungnis.
  • Fahrtkosten: Erstattung nach den gesetzlichen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen - Schülerfahrtkostenverordnung. Studierende der PiA tragen die Fahrtkosten in der Regel selbst.

Förderung

  • Wir sind zugelassene Bildungseinrichtung der Arbeitsagentur für Arbeit, dadurch können Sie Ihre Ausbildung auch als Umschulung mit Bildungsgutschein (AZAV) gefördert bekommen. Der Antrag sollte möglichst frühzeitig vor Beginn der Ausbildung gestellt werden. https://www.arbeitsagentur.de/karriere-und-weiterbildung/bildungsgutschein
  • Die Ausbildung zum/zur Erzieher/-in wird vom Staat finanziell gefördert: Sie haben Anspruch auf das sog. Aufstiegs-BAföG (Förderung nach dem AFBG). Sie erhalten Unterstützung zum Lebensunterhalt (bis zu 885 Euro pro Monat), unabhängig von Alter oder Vorbildung. Wichtig auch: Im Gegensatz zum Studierenden-BAföG ist das Aufstiegs-BAföG unabhängig vom Elterneinkommen (ein eigenes Einkommen wird allerdings teilweise angerechnet). Zudem wird der Unterhaltsbetrag als Vollzuschuss bewilligt (NEU seit August 2020), d.h. diese Förderung muss nicht zurückgezahlt werden. Näheres hier:
    https://bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung04/49/meister/index.html

Besonderheiten am Beurfskolleg Olsberg

E-Learning

Selbstgesteuertes und eigenverantwortliches Lernen, neugieriges Studium und Austausch sind wesentliche Voraussetzung für Erwachsenenbildung. Für Ihre Ausbildung sind deshalb ein PC, besser noch ein Laptop, ein Drucker und eine feste E-Mail-Adresse mit leitstungsfähigem Internetzugang nötig. Studierende und Lehrende stehen über ein schulinternes Netzwerk im häuslichen Umfeld in Verbindung. Über dieses Netzwerk finden Chats statt, werden Arbeitsgruppen organisiert, werden Arbeitsergebnisse ausgetauscht und Lernmaterialien bereit gestellt. Vom Schulträger wird Ihnen kostenlos das Microsoft-Office-Softwarepaket zur Verfügung gestellt.

Selbstlernphasen

Während der drei Ausbildungsjahre werden Sie in den Schulwochen wöchentlich für eine bestimmte Zeit von Ihren Arbeitgebern für Studien- und Recherchearbeiten sowie zur Vorbereitung der Projektarbeit vom Dienst frei gestellt (siehe Kooperationsvertrag).

Praxisbeirat

Studierendenvertreter, Praxisanleiter*innen und Lehrkräfte treffen sich regelmäßig mehrmals im Schuljahr, um unter anderem alle Angelegenheiten der Ausbildung zu besprechen und Vereinbarungen zu treffen, wir stehen ständig in Kontakt.

Differenzierung Elementarpädagogik und Erziehungshilfe

Die Erzieher*innenausbildung am Berufskolleg Olsberg sieht schon seit den 70erJahren eine Differenzierung in der Elementarpädagogik und der Pädagogik in Einrichtungen der Erziehungshilfe vor. Mehrere unserer Lehrkräfte haben vor ihrer Ausbildung und Tätigkeit als Lehrer*in selbst in sozialpädagogischen Einrichtungen als z.B. Erzieher*in oder Dipl. Sozialpädagoge*in gearbeitet und bringen ihre vielen Erfahrungen mit ein.

Beispiele für zusätzliche Inhalte im Elementarbereich:

  • Naturgestützte Pädagogik in Theorie und Praxis
  • Einblick in Jeux Dramatiques
  • Bewegungspädagogik
  • Selbstverteidigung für Kinder und Erzieherinnen und Erzieher
  • Entspannungstechniken für Kinder und mit Kindern
  • praktische Arbeit mit Kinder- und Jugendliteratur

Beispiele für zusätzliche Inhalte im Bereich der Erziehungshilfen:

  • Erlebnis- und Freizeitpädagogik in Theorie und Praxis
  • Trauma-Arbeit
  • Sozialpädagogische Diagnostik und Einzelfallbetreuung
  • Kollegiale Fallberatung
  • Alltagspädagogik und Projekte
  • Selbstverteidigung für Jugendliche
  • Ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung
Angebote
Klettern2

Fächer

Berufsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Fremdsprache
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Naturwissenschaften

Berufsbezogener Lernbereich

  • Lernfeld 1: Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiterentwickeln
  • Lernfeld 2: Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lernfeld 3: Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Lernfeld 4: Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Lernfeld 5: Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen
  • Lernfeld 6: Institution und Team entwickeln und in Netzwerken kooperieren
  • Religionslehre/Religionspädagogik
  • Projektarbeit
  • Vertiefung zu Bildungsbereichen
  • Vertiefung zu Arbeitsfeldern
  • Differenzierung Mathematik zum Erwerb der FHR

Perspektiven

Berufseinstieg
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung können Sie als Erzieher*in in allen sozialpädagogischen Arbeitsfelden und zum Teil in Arbeitsbereichen der Gesundheitspflege arbeiten. Die Situation am Arbeitsmarkt sieht generell gut aus.

Studium
Mit dem "Bachelor Professional im Sozialwesen" haben Sie die Möglichkeit, Ihre Ausbildung in einen konsekutiven Masterstudiengang einer Deutschen Hochschule, z.B. Masterstudiengang Kindheitspädagogik, fortzusetzen.

Ansprechpartner

Werner Rittmann (Anlagenkoordinator Fachschulen)
writtmann@berufskolleg-olsberg.de oder 


Dipl. SozPäd./OStR. Reinhold Hopp (Bildungsgangverantwortlicher für die praxisintegrierte Ausbildung - PiA)
rhopp@berufskolleg-olsberg.de

   0291 94-5200 (Schulbüro)

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